Die extrem rechte Partei „Pro NRW“ plant eine Wahlkampftour durch NRW, die am 28. April in Essen starten und am 8. Mai in Köln enden soll. folgende Stationen sind vorgesehen:

28. April
11h Essen
15h Gelsenkirchen

30. April
11h Duisburg
14h Moers
17h Bottrop

1. Mai
11h Solingen
14h Remscheid
17h Bergisch Gladbach

2. Mai
11h Oberhausen
14h Herten
17h Hamm

3. Mai
11h Bochum
14h Dortmund
17h Unna

4. Mai
11h Mönchengladbach
14h Krefeld
17h Düsseldorf

5. Mai
11h Aachen
14h Bonn
17h Leverkusen

7. Mai
10h Bielefeld
13h Münster
17h Hagen

8. Mai
11h Düren
14h Köln

„Pro NRW“ – Die Partei, die sich selbst „Bürgerbewegung“ nennt, wurde 2007 gegründet und ist aus der lokalen Wählergemeinschaft „Pro Köln“ entstanden. Sie ist keine Bürgerinitiative im üblichen Sinne, sondern der Versuch ein extrem rechtes Parteiprojekt mit diesem Label zu tarnen. „Pro NRW“ sammelt die Enttäuschten und Gescheiterten aus anderen rechten Parteien ein.

„Pro NRW“ möchte als konservativ und rechtspopulistisch wahrgenommen werden. Rechtspopulismus bezeichnet in erster Linie eine Strategie und einen bestimmten politischer Stil. Es bedeutet nicht, dass die Forderungen von „Pro NRW“ weniger rassistisch und diskriminierend sind als diejenigen von extrem rechten Parteien wie der NPD.

Das Hauptthema im Wahlkampf von „Pro NRW“ ist die Hetze gegen hier lebende Muslime, die pauschal als „Terroristen“ oder „Fremde“ diffamiert werden. Aufhänger für ihre Agitation sind gebaute oder geplante Moscheen. „Pro NRW“ lehnt die interkulturelle Gesellschaft, die in unserem Einwanderungsland längst Realität ist, radikal ab. Sie will zugewanderte Menschen massiv diskriminieren. Die Partei schürt Ängste und hofft von Vorurteilen in der Bevölkerung profitieren zu können. Die „Sarrazin-Debatte“ zeigte, wie weit verbreitet rassistische und ausgrenzende Positionen leider schon sind.

Wir lassen „Pro NRW“ keinen Platz! Wir stellen uns den Rassist*innen entgegen!