Contra geben! http://contrageben.blogsport.de Gegen die Pro NRW Wahlkampftour 2012 Tue, 08 May 2012 18:03:53 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Ende der Wahlkampftour in Köln http://contrageben.blogsport.de/2012/05/08/ende-der-wahlkampftour-in-koeln/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/08/ende-der-wahlkampftour-in-koeln/#comments Tue, 08 May 2012 18:03:53 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/08/ende-der-wahlkampftour-in-koeln/ Gegen 15.20 Uhr hat die Wahlkampftour von „pro NRW“ heute in Köln-Ehrenfeld ihren Abschluss gefunden. Zuvor hatte die rassistische Partei rund eine Stunde eine Kundgebung in der Fuchsstraße, in Sichtweite der Ditib-Zentralmoschee, abgehalten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot, inklusive Hundestaffel, Wasserwerfer und Räumpanzer, vor Ort und sperrte die Straßen um die Moschee weiträumig ab. Zu den befürchteten Ausschreitungen kam es, anders als in Solingen und Bonn, nicht.

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Tag 8: Antifa-Proteste in Münster http://contrageben.blogsport.de/2012/05/07/tag-7-muenster/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/07/tag-7-muenster/#comments Mon, 07 May 2012 20:27:23 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/07/tag-7-muenster/ via Antifa Linke Münster

Über 130 Menschen beteiligten sich heute an den Protesten gegen die selbsternannte „Bürgerbewegung“ pro NRW. Die rassistische Partei reiste mit zwei Autos an und baute auf der Hansestraße in Höhe der Baitul-Momin-Moschee ihre Wahlkundgebung auf. Anders als in vielen anderen Städten (pro NRW tourt seit über einer Woche durch das Land) konnten sich die Rassist_innen direkt vor der Moschee versammeln. Nur der Parkplatz eines Gebrauchtwagenhändlers trennte sie von dem Gebetshaus. Der Autohändler beteiligte sich auf kreative Weise an den Protesten, er stellte die Hupen mehrerer Autos an.
An der u.a. vom „Keinen Meter“-Bündnis organisierten Kundgebung in der Höhe Fuggerstraße sammelten sich 80 Antifaschist_innen. Eine weitere größere Gruppe kam von der anderen Seite, wurde aber von der Polizei am Weitergehen gehindert. Um dennoch in Hörweite zu gelangen, ging es quer über das Feld. Ungefähr 30 Antifaschist_innen skandierten nun Parolen und zeigten Transparente. Die Reiterstaffel der Polizei versuchte ein Weiterkommen zu verhindern. Erneut setzte die Polizei gegen Protestierende ein übergroßes Polizeiaufgebot ein.
Die Polizei untersagte den Rassist_innen von pro NRW die Benutzung ihrer Lautsprecheranlage. Sichtlich genervt hetzten sie nun über ein leiseres Megaphon. Auch die umstrittenen „Karrikaturen“ mit islamfeindlichem und rassistischem Inhalt wurden gezeigt. Bei der Abreise entstand ein kleines Handgemenge, als Antifaschist_innen die Autos von „pro NRW“ umringten. Gegen eine Person wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eröffnet. Nach etwas mehr als einer Stunde war die pro NRW-„Aktion“ in Münster vorbei und die zwei Autos setzten sich mit Polizeibegleitung in Richtung Hagen in Bewegung.

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Tag 7: Antifa-Demo in Opladen gegen „pro NRW“ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/06/antifa-demo-in-opladen-gegen-pro-nrw/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/06/antifa-demo-in-opladen-gegen-pro-nrw/#comments Sun, 06 May 2012 18:42:42 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/06/antifa-demo-in-opladen-gegen-pro-nrw/ via Antifa Leverkusen (AALEV)

Am späten Nachmittag des 5.Mai 2012, trafen sich knapp 100 Antifaschist_innen in Leverkusen-Opladen, um unter dem Motto „Kontra geben – Keine Räume für Pro NRW“ zu demonstrieren. Der Aufzug startete pünkltich um 17.00 Uhr in der Bahnhofsstr. Ecke Humboldstraße. Nach ein paar kurzen begrüßenden Worten durch den Anmelder der Demonstration wurde auch auf die zwei Neonazis der Freien Nationalisten Leverkusen (FNL) Nadine Kürten und Stephan Krudewig hingewiesen. Diese versuchten aus einem Straßencafe in der Bahnhofstraße heraus gezielt Fotos der anwesenden Demonstrationsteilnehmer_innen zu machen.

Trotzdem hielt die Antifa´ Koordination Köln & Umland (AKKU) einen Redebeitrag der thematisch auf das Fraktionsbüro der extrem rechten „Bürgerbewegung Pro NRW“ in der Humoldstraße 2a eingegangen ist, und auf die Verstrickung Pro NRWs in die extreme Rechte Europas, u.a. auch auf die Verbindungen zu dem norwegischen Attentäter Anders Behring Breivik.

Nach dem Redebeitrag trugen Aktivist_innen 15 bemalte Umzugskartons vor die Türe des Fraktionbüros. Die beschrifteten Kartons dienten zum einen der Aufklärung für die Anwohner_innen, um wen es sich bei ihren direkten Nachbarn handelt, und zum anderen stellten die Aktivist_innen Kartons für den baldigen Auszug „pro NRW“s bereit, darum gab es auch Kartons mit der Aufschrift „Packt ein!“


Kreativer Protest vor dem „pro NRW“-Fraktionsbüro

Im Anschluß setzte sich der Demonstrationszug durch die Fußgängerzone Richtung Birkenbergstraße in Bewegung. Nach anfänglichen Provokationen durch die am Rande befindlichen Neonazis verzögerte sich das Vorankommen ein wenig, bis die Polizei ihnen einen Platzverweis erteilte.

Nach dem relativ kurzen Weg gab es dann vor der Rechtsanwaltskanzlei des Pro NRW Vorstitzenden Markus Beisicht in der Gartenstraße 3 einen Redebeitrag der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV]. Dieser Beitrag behandelte inhaltlich Markus Beisicht und seine lange Karriere innerhalb der extremen Rechten und seine Tätigkeiten als Anwalt auch für Neonazis aus dem Spektrum der militanten Kameradschaftsszene, so wie zur Zeit den eingangs erwähnten Stephan Krudewig.

Danach wurde die Demonstration aufgelöst und die Teilnehmer_innen traten ihre Heimwege an.

„Die heutige Demonstration richtete sich maßgeblich gegen die von den Rechtspopulisten genutzten Räumlichkeiten. Eine effektive antifaschistische Praxis muss der extremen Rechten sprichwörtlich auf die Pelle rücken, muss über sie aufklären und darf ihr keinen Raum lassen. Deshalb ist die heutige Demonstration auch nur ein weiterer Schritt die bürgerliche und biedere Fassade der rassistischen Partei und ihrer Funktionäre bröckeln zu lassen. Daran werden wir auch in Zukunft anknüpfen.“ so Florian Schnaider, Pressesprecher der Antifaschistischen Aktion LEVerkusen – [AALEV]

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Video: „pro NRW“ und die Neonazis http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/video-pro-nrw-und-die-neonazis/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/video-pro-nrw-und-die-neonazis/#comments Sat, 05 May 2012 15:39:49 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/video-pro-nrw-und-die-neonazis/

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Tag 6: Krefeld http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-krefeld/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-krefeld/#comments Sat, 05 May 2012 15:36:05 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-krefeld/ via Baulemania

Eine Woche lang tourt „pro NRW“ jetzt schon mit ihrer Kampagne „Freiheit statt Islam“ durch NRW und verbreitet dabei ihre rassistische Ideologie in bürgerlichem Gewand. Mit Erfolg, wie sich immer öfter herausstellt. Zwar finden sich immer eine Vielzahl von Gegendemonstranten ein – an allen Ecken und Enden sind aber auch positive Stimmen für die Rechtspopulisten zu hören.

Die Krefelder Seidenstraße am Freitagnachmittag. Das übliche Dutzend pro-NRW-Aktivisten baut seine Wahlkampfutensilien mit Sonnenschirm, Plakaten und Mohammed-Karikaturen auf. Beschützt wird es dabei von hunderten Polizisten und begleitet von ebenso hunderten Gegendemonstranten, die ihrerseits mit Hilfe von Trillerpfeifen, Sirenen, Megafon und der eigenen Stimme eine enorme Lautstärke hervorrufen. Im Umfeld des Kreisverkehrs, auf dem die Gegendemonstration stattfindet, ist eine Zweiteilung der Masse zu erkennen: Auf der einen Seite, dicht gedrängt entlang der Polizeiabsperrung, haben sich Antifaschisten, Vertreter von Parteien, Gewerkschaften, Vereinen und Kirchen sowie Migranten eingefunden. Auf der anderen Seite ein eher bürgerliches Bild – skeptisch bis mürrisch-ablehnend dreinschauende Personen, vorwiegend im fortgeschrittenen Alter.

Jene Personen stellen in den meisten Fällen ein Abbild der gesellschaftlichen Meinung im Hinblick auf „pro NRW“ und entsprechende Gegenaktionen dar. Zwar findet eine offen gezeigte Solidarisierung mit der vermeintlichen „Bürgerbewegung“ zumeist aus Prestigegründen nicht statt. Dennoch wird der Sinn der Gegenaktionen in Frage gestellt und häufig sogar bestritten. Die Argumentationskette jener Personen reicht dabei von einer angeblich gerechtfertigten „Islamkritik“ und dem Bestreiten des Status von „pro NRW“ als rechtsradikale Partei bis hin zur Äußerung von Angst durch „Überfremdung“, dem Fehlen von entsprechenden Inhalten in der etablierten Politik und dem daraus resultierenden „Verständnis“ für die Aktivisten der pro-Bewegung.

Die neue deutsche Dämlichkeit

Es sind nicht nur Einzelfälle, die eine derartige Einstellung aufweisen. Im Gegenteil: Auch wenn sich an einer Demonstration gegen „pro NRW“ noch so viele Menschen beteiligen mögen, finden sich immer wieder zahlreiche Personen ein, die mit den rassistischen Äußerungen der Rechtspopulisten konform gehen und der Gegenaktion feindlich gesinnt gegenüber stehen. Gerade aus diesem Grund hält die pro-Bewegung ihre Kundgebungen vor Moscheen ab: Die ohnehin schon vorhandenen Ressentiments vieler Anwohner gegenüber Migranten im Allgemeinen und Muslimen im Speziellen sollen kanalisiert und als Wählerstimmen für „pro NRW“ verwertet werden. So sind insbesondere politikverdrossene und sozial schwache Menschen empfänglich für die eigentlich leicht zu durchschauende Propaganda.

Denn auch bei ihrer Wahlkampftour betonen die Vertreter der angeblichen „Bürgerbewegung“ scheinheilig, wie „grundgesetztreu“ und „demokratisch“ sie doch gesinnt seien. „Wir sind nur in einem Punkt extrem, nämlich in der Abwehr des Extremismus von Rechts und Links“ heißt es da. Und: „Ich habe auch viele türkische Freunde“. Haben NPD, DVU und ähnliche Parteien bisher immer den braunen Anstrich des Nationalsozialismus mit sich herumgetragen, gibt sich „pro NRW“ stattdessen bürgernah, freundlich und seriös. Es ist schon fast als neue deutsche Dämlichkeit zu bezeichnen, wenn selbst Personen mit eigentlich hohem Bildungsniveau dieser Propaganda auf den Leim gehen. Der omnipräsente Alltagsrassismus existiert in Deutschland zwar schon seit vielen Jahrzehnten. Eine Partei, die diesen für ihre Zwecke nutzen konnte, gab es jedoch bisher nicht.

Rumsteh- und Kaffeeklatsch-Aktionen gegen „pro NRW“?

Insofern haben die Rechtspopulisten sogar in einem Punkt Recht: Wenn es „pro NRW“ schafft, sich nachhaltig zu professionalisieren und sich in den Köpfen der Bevölkerung nach Vorbild der österreichischen FPÖ als demokratisch-seriöse Partei „für den kleinen Mann“ zu verankern, wird sie es auch in Deutschland in die Landtage schaffen. Selbstredend ändert dies nichts daran, dass die „Bürgerbewegung“ zu einem großen Teil aus ehemaligen NPD-Kadern mit Kontakten in die Neonazi-Szene besteht. Aber gerade dies ist der Punkt, mit dem sich „pro NRW“ schwer tut: Ist die massive Hetze gegen Muslime und Migranten für einen gewissen Teil der Bevölkerung schon längst kein Grund mehr, die Partei nicht zu wählen, wirken die teils diffusen, teils konkreten Verbindungen zur Nazi-Szene doch noch immer abschreckend.

Es ist daher auch das entscheidende Manko der Gegenveranstaltungen, zu wenig auf diesen Aspekt einzugehen. Zwar mögen Buh-Rufe sowie „Nazis raus“ und „Haut ab“ auf den ersten Blick effektiv hinsichtlich der dadurch abgeschotteten pro-NRW-Kundgebung erscheinen. Eine nach außen hin wirksame Auseinandersetzung mit dem politischen wie parteilichen Hintergrund der Rechtspopulisten ist es jedoch in den meisten Fällen ebenso wenig wie eine aktive Konfrontation mit den pro-NRW-Vertretern. Viel mehr endet es oftmals in einer Rumsteh- und Kaffeeklatsch-Aktion, bei der sich vor allem Parteien und Gewerkschaften mit Hilfe von Flaggen und Transparenten selbst beweihräuchern.

Gute Chancen für Rückerstattung der Wahlkampfkosten

In jedem Fall kann „pro NRW“ ihre Wahlkampftour durch Nordrhein-Westfalen als Erfolg verbuchen: Vor allem durch den Angriff von Salafisten am 1. Mai in Solingen erhielt die Partei so viel überregionale Medienpräsenz wie noch nie. Unabhängig von der überschaubaren Zahl der pro-NRW-Anhänger, die die 20-Personen-Marke meist nie überstieg, ist der Bekanntheitsgrad der „Bürgerbewegung“ im Land deutlich gesteigert worden. So ist es wahrscheinlich, dass das landesweite Ergebnis von 1,4% bei der letzten Landtagswahl vor zwei Jahren wohl nochmals gesteigert werden und die pro-Bewegung damit von der Rückerstattung ihrer Wahlkampfkosten profitieren kann.

Generell sollte der Sinn von Gegenveranstaltungen, obwohl durch sie letztlich erst die Aufmerksamkeit der Medien geschaffen wird, allerdings nicht in Frage gestellt werden. Es wäre gefährlicher, „pro NRW“ unwidersprochen den Raum zu überlassen und damit ihrer Propaganda Tür und Tor zu öffnen. Denn selbst wenn sich der alltägliche Rassismus der deutschen Mehrheitsgesellschaft zunehmend auch im Wahlverhalten niederschlägt, ist die ständige und wiederholte Thematisierung der Verknüpfungen zwischen „pro NRW“ und der radikalen Nazi-Szene ein elementarer Beitrag zur Bekämpfung der Partei. Wir dürfen und werden „pro NRW“ nicht die politische Bühne überlassen!

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Rechte Brunnenvergifter http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/rechte-brunnenvergifter/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/rechte-brunnenvergifter/#comments Sat, 05 May 2012 15:28:08 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/rechte-brunnenvergifter/ Wahlkampf „bis an die Schmerzgrenze“ will die selbst ernannte „Bürgerbewegung pro NRW“ mit Hetztiraden gegen Zuwanderer und den Islam bis zum 13. Mai führen – die im rechtsextremen Spektrum konkurrierende NPD hat wenig öffentlichkeitswirksame Aktionen zu bieten. Lars Seidensticker ist der Mann fürs Grobe. Samstagmittags steht er zum Auftakt der Wahlkampftour von „pro NRW“ in Essen am Mikrofon. Er agiert geschickt: Die wildesten Tiraden seiner Rede sind in Zitate verpackt.

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Tag 5: 200 Gegen-Protestierende in Dortmund, 150 in Unna http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-5-200-gegen-protestierende-in-dortmund-150-in-unna/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-5-200-gegen-protestierende-in-dortmund-150-in-unna/#comments Sat, 05 May 2012 15:23:24 +0000 Administrator Allgemein Unna Dortmund http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-5-200-gegen-protestierende-in-dortmund-150-in-unna/ Dortmund
Etwa 200 Menschen störten am gestrigen Donnerstag, den 03. Mai, eine Wahlkampfkundgebung von Pro NRW. Die sog. „Bürgerbewegung“ mit dem rassistischen Programm tourt seit Ende letzter Woche durch NRW, um ihre Hetze gegen Muslime vor Moscheen im ganzen Land zum Besten zu geben.In Dortmund wollte Pro NRW vor der Moschee in der Kielstraße ihre Kundgebung abhalten, wurde jedoch von der Polizei auf den Bürgersteig an der Straßenecke Kielstraße/Nordstraße verwiesen. Der Bereich war extra für die zwölf Mitglieder der rechten Partei mit einer käfigartigen Gitterkonstruktion abgesperrt worden. In unmittelbarer Nähe sorgten die Gegendemonstrant_innen dafür, dass von den rassistischen Parolen gegen Muslime nichts zu verstehen war. Nachdem sich Pro NRW etwa zwei Stunden lang übertönen lassen musste, zog die Gruppe weiter nach Unna. (DAB)

Unna

Geschützt von einem großen Polizeiaufgebot hielt die rechtspopulistische ‘Bürgerbewegung Pro-NRW’ am gestrigen Donnerstag eine Kundgebung in der Viktoriastraße in Unna. Die Außenwirkung war durchaus gering, hatte man sich für seine rechten Parole doch einen Platz am Rande eines Industriegebiets ausgesucht. Wie in den vorigen Tagen der ‘Wahlkampftour’ reisten auch nach Unna lediglich 8 Mitglieder von ‘Pro-NRW’. Die Polizei schaffte zwischen ihnen und den rund 70 GegendemonstrantInnen ca. 50 Meter Platz. Mit Sprechchören und Trillerpfeifen wurde dennoch versucht, den Auftritt der Rechten zumindest akkustisch zu unterbinden. Zudem wurden an die BewohnerInnen Contra-geben!-Flugblätter verteilt, um über das Ansinnen der Redner zu informieren. Dies war aber auch so recht deutlich zu erkennen. Jörg Uckermann und Lars Seidensticker zeigten sich als stramme Vertreter der Parteilinie und schwadronierten munter von ‘kriminellen Ausländern’, ‘häßlichen Moscheen’ und ‘deutscher Leitkultur’.
Unter die rassistischen und nationalistischen Parolen mischten sich aber auch kompetente politische Statements: “Arbeitsschutz und Rente und Arbeitsschutz…und so weiter”. Nach dem Abspielen der Nationalhymne löste sich die krude Veranstaltung auf – die ‘Ritter des Abendlandes’ stiegen in ihren VW-Bulli. (Antifa UNited)

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Tag 6: Düsseldorf http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-duesseldorf/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-duesseldorf/#comments Sat, 05 May 2012 13:31:46 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/05/tag-6-duesseldorf/ via Antifa Infoportal Düsseldorf

Die extrem rechte Partei „pro NRW“ hatte im Rahmen ihrer muslimfeindlichen „Moschee-Tour“ beabsichtigt am 4. Mai eine Kundgebung an der DITIB-Moschee in Düsseldorf-Derendorf abzuhalten. Vor dem islamischen Gotteshaus ließ man die etwa 20 Rechtspopulist_innen allerdings nicht auftreten. Auf der Eisenbahnbrücke Münsterstraße erwirkte der rechtspopulistsiche Wanderzirkus bis auf Verkehrsbehinderungen kaum Außenwirkung, denn die Straße wurde von beiden Seiten gesperrt.
Mehr als 150 Menschen protestierten gegen die Rassist_innen von Pro NRW. Der lokale Kreisvorsitzende Manfred Linn hielt keine Rede – dafür der „pro Köln“-Stadtrat Jörg Uckermann und die beiden „pro Deutschland“-Mitglieder Lars Seidensticker und Mario Malonn. Unter den großteils angereisten „Tourneeteilnehmer_innen“ befand sich ein Jugendlicher, der vor nicht langer Zeit auch an Veranstaltungen der NPD und anderer Neonazis teilnahm (z.B. am 10. März 2012 in Kempen).

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„pro NRW“ stößt in Hamm nicht auf Gegenliebe http://contrageben.blogsport.de/2012/05/04/pro-nrw-stoesst-in-hamm-nicht-auf-gegenliebe/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/04/pro-nrw-stoesst-in-hamm-nicht-auf-gegenliebe/#comments Fri, 04 May 2012 15:00:52 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/04/pro-nrw-stoesst-in-hamm-nicht-auf-gegenliebe/ via haekelclub590

Der ProNRW Bulli mit Wiesbadener Kennzeichen, beladen mit acht Ewig-Gestrigen, zwei Deutschlandfahnen, einer islamfeindlichen Karikatur und einer Lautsprecheranlage, machte am gestrigen Mittwoch für knapp 90 Minuten Halt im Vogtskamp in Heessen in der Nähe der Yunus-Emre-Moschee. Dort versuchten sie ihre rechtsradikalen und islamophobe Hetze zu verbreiten. Organisiert von der IG BCE Heessen, riefen der haekelclub 590, der Knappenverein Heessen, die HeessenSPD und Bündnis90/Die Grünen Heessen zur Demonstration gegen proNRW auf. Um 16 Uhr begann die Kundgebung auf dem Heessener Marktplatz mit einigen Grußworten und dem Gedenken an die Opfer auf Utøya und des rechten Terrors in Deutschland.

Für eine gezielte Provokation sorgte der rechtsradikale Zafer Topak, der mit deutscher Nationalfahne und dem “Wolfsgruß” der faschistischen türkischen Partei MHP die Versammlung auf dem Marktplatz störte. Die grauen Wölfe (türk. Bozkurtlar) verfolgen den Panturkismus und verbreiten antisemitische, nationalistische und rassistische Ideologien. Zafer Topak ist in der CDU und der Jungen Union aktiv und sucht bei Veranstaltung die Nähe der CDU-Verantwortlichen und der Stadtführung, so zum Beispiel auf der Kundgebung des Oberbürgermeisters und des Moscheevereins, die ab 17 Uhr stattfand oder als am nächsten Tag Bundeskanzlerin Merkel auftrat. Es ist ein Armutszeugnis, dass Stadtführung und CDU gemeinsame Sache mit offen auftretenden Faschisten und Rechtsradikalen machen. Für uns ist klar: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Die Verantwortlichen auf dem Heessener Markt reagierten besonnen und verwiesen Zafer Topak der Kundgebung. Die Verantwortlichen bei der späteren Kundgebung auf dem Gelände der Moschee bewiesen diese Zivilcourage nicht.

Ohne weitere Störung zogen anschließend die 150-200 Teilnehmer der Demonstration um 16:30 Uhr lautstark über die Amtsstraße, den Piebrockskamp, die Ahlener Straße in Richtung Yunus-Emre-Moschee am Hülskamp. Dabei schlossen sich noch einige Menschen an. Am Hülskamp wurde der Demonstrationszug unter tosendem Applaus von der Yunus-Emre-Gemeinde und Anwohnern empfangen und begab sich umgehend zu der Polizeisperre um dort proNRW zu empfangen.

Unterstützt durch viele Jugendliche der Yunus-Emre-Moschee und anderer islamischer Gemeinden übertönte man das dumme Geplapper von proNRW durch Gesänge und laute Musik aus der Lautsprecheranlage im Bollerwagen. Auf dem Gelände der Moschee wurden nach drei Reden bunte Luftballons in den Himmel gelassen. Auf die Problematik, dass kein gemeinsames Vorgehen möglich war und der OB den Protest von oben verordnen wollte ist genauso wenig eingegangen worden, wie auf den Sachverhalt, dass ohne den Protest den die IGBCE Heessen organisiert hatte, nur halb soviele Menschen zur Kundgebung gekommen wären. Aber das hatten wir auch nicht erwartet.

Wir danken den Organisatoren von der IG BCE und den vielen Teilnehmenden der Demonstration und der Kundgebung.

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Tag 4: Es werden im weniger… http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-4-es-werden-im-weniger/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-4-es-werden-im-weniger/#comments Wed, 02 May 2012 17:00:02 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-4-es-werden-im-weniger/
Hamm: „Pro NRW“ im „Einsatz“

Ein neuer Tag, wieder dasselbe Schauspiel. Die selbst ernannte „Bürgerbewegung pro NRW“ ist auf Tour, „maximale Provokation“ ist angesagt. Doch nur wenige SympathisantInnen lassen sich auf die Straße locken. Mittwoch fuhr der Bulli mit den WahlkämpferInnen die Ruhrgebietsstädte Oberhausen, Herten und Hamm an. Die Bilanz kurz und knapp:
- Morgens in Oberhausen stiegen acht pro-AnhängerInnen aus dem Auto, gut 400 GegendemonstrantInnen pfiffen sie aus.
- Nächste Station war Herten. 150 Menschen protestierten gegen die RassistInnen, die sich um eine Person auf nun neun Leute vergrößert haben.
- Der personelle Zuwachs war in Hamm am östlichen Rand des Ruhrgebiets schon wieder weg. Acht Rechte gegen ungefähr 300 Personen, die an der Demo des antifaschistischen Jugendbündnis haekelclub590 teilnahmen.

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Tag 3: Solingen http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-3-solingen/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-3-solingen/#comments Wed, 02 May 2012 16:51:14 +0000 Administrator Allgemein http://contrageben.blogsport.de/2012/05/02/tag-3-solingen/ Ein General ist ein Soldat, der seine Schlachten mit gezogenem Telefonhörer schlägt. Schrieb Kurt Tucholsky einst. Sein Diktum gilt offenbar auch für Generalsekretäre und Vorsitzende von extrem rechten Parteien. Auffällig war es jedenfalls, dass die beiden Obersten von „pro NRW“, der Parteivorsitzende Markus Beisicht und sein Generalsekretär Markus Wiener, nicht vor Ort waren, als am Dienstag der von der selbst ernannten „Bürgerbewegung“ auf „maximale Provokation“ angelegte Wahlkampf in Solingen kurzzeitig zu eskalieren drohte.

Weiterlesen bei NRW Rechtsaußen.

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Hamm: Demo gegen Pro NRW! http://contrageben.blogsport.de/2012/05/01/hamm-demo-gegen-pro-nrw/ http://contrageben.blogsport.de/2012/05/01/hamm-demo-gegen-pro-nrw/#comments Tue, 01 May 2012 04:29:22 +0000 Administrator Allgemein Kurzmeldungen http://contrageben.blogsport.de/2012/05/01/hamm-demo-gegen-pro-nrw/ hier und hier.]]> Als Antwort auf den Stop der PRO NRW “Wahlkampftour“ in Hamm wird es eine antifaschistische Demonstration gegen Rechtspopulismus und Rassismus geben. Die Demonstration beginnt am 02. Mai um 16:00 Uhr am Rathaus Heessen (Amtsstraße 19) und endet an der Yunus-Emre-Moschee nur wenige Meter entfernt von der Kundgebung von PRO NRW. Alle Infos hier hier und hier.

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