Tag 6: Düsseldorf

via Antifa Infoportal Düsseldorf

Die extrem rechte Partei „pro NRW“ hatte im Rahmen ihrer muslimfeindlichen „Moschee-Tour“ beabsichtigt am 4. Mai eine Kundgebung an der DITIB-Moschee in Düsseldorf-Derendorf abzuhalten. Vor dem islamischen Gotteshaus ließ man die etwa 20 Rechtspopulist_innen allerdings nicht auftreten. Auf der Eisenbahnbrücke Münsterstraße erwirkte der rechtspopulistsiche Wanderzirkus bis auf Verkehrsbehinderungen kaum Außenwirkung, denn die Straße wurde von beiden Seiten gesperrt.
Mehr als 150 Menschen protestierten gegen die Rassist_innen von Pro NRW. Der lokale Kreisvorsitzende Manfred Linn hielt keine Rede – dafür der „pro Köln“-Stadtrat Jörg Uckermann und die beiden „pro Deutschland“-Mitglieder Lars Seidensticker und Mario Malonn. Unter den großteils angereisten „Tourneeteilnehmer_innen“ befand sich ein Jugendlicher, der vor nicht langer Zeit auch an Veranstaltungen der NPD und anderer Neonazis teilnahm (z.B. am 10. März 2012 in Kempen).