Radevormwald: „Pro NRW“-Verbindungen in die Neonazi-Szene

Am 25. April durchsuchte die Polizei zahlreiche Wohnungen von Neonazis sowie die Fraktionsräume von „Pro NRW“ in Radevormwald. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, als welche die Staatsanwaltschaft die Neonazi-Kameradschaft „Freundeskreis Rade“ einschätzt. [Mehr dazu bei MBR Köln] Auch gegen den lokalen Fraktionsvorsitzenden von „Pro NRW“, Tobias Ronsdorf, wird ermittelt. Die antifaschistische Zeitung Lotta berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe ausführlich über die Verbindungen von „Pro NRW“ und den Neonazis:

Zwischen »Kameradschaft« und »pro NRW«
Die extrem rechte Szene in Radevormwald

In der oberbergischen Stadt Radevormwald hat sich eine aktive Neonazi-Szene organisiert. Immer wieder kam es vor Ort zu Angriffen auf vermeintliche MigrantInnen und politische GegnerInnen. Die lokale Besonderheit: Trotz ihres pro-nazistischen Bekenntnisses geht die Szene nicht wie üblich auf Distanz zur „systemkonformen“ und „pseudo-nationalen“ Bürgerbewegung pro NRW, es bestehen vielmehr enge Verflechtungen.

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neonazis bei der jugend pro nrw
rechtspopulistische „Jugend pro NRW“ oder neonazistischer „Freundeskreis Rade“? Tobias Ronsdorf, Daniel Kuckelsberg, Daniel Konrad, Sascha Hütt (v.l.n.r.)