Ende der Wahlkampftour in Köln

Gegen 15.20 Uhr hat die Wahlkampftour von „pro NRW“ heute in Köln-Ehrenfeld ihren Abschluss gefunden. Zuvor hatte die rassistische Partei rund eine Stunde eine Kundgebung in der Fuchsstraße, in Sichtweite der Ditib-Zentralmoschee, abgehalten. Die Polizei war mit einem Großaufgebot, inklusive Hundestaffel, Wasserwerfer und Räumpanzer, vor Ort und sperrte die Straßen um die Moschee weiträumig ab. Zu den befürchteten Ausschreitungen kam es, anders als in Solingen und Bonn, nicht.

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Tag 8: Antifa-Proteste in Münster

via Antifa Linke Münster

Über 130 Menschen beteiligten sich heute an den Protesten gegen die selbsternannte „Bürgerbewegung“ pro NRW. Die rassistische Partei reiste mit zwei Autos an und baute auf der Hansestraße in Höhe der Baitul-Momin-Moschee ihre Wahlkundgebung auf. Anders als in vielen anderen Städten (pro NRW tourt seit über einer Woche durch das Land) konnten sich die Rassist_innen direkt vor der Moschee versammeln. Nur der Parkplatz eines Gebrauchtwagenhändlers trennte sie von dem Gebetshaus. Der Autohändler beteiligte sich auf kreative Weise an den Protesten, er stellte die Hupen mehrerer Autos an. (mehr…)

Tag 7: Antifa-Demo in Opladen gegen „pro NRW“

via Antifa Leverkusen (AALEV)

Am späten Nachmittag des 5.Mai 2012, trafen sich knapp 100 Antifaschist_innen in Leverkusen-Opladen, um unter dem Motto „Kontra geben – Keine Räume für Pro NRW“ zu demonstrieren. Der Aufzug startete pünkltich um 17.00 Uhr in der Bahnhofsstr. Ecke Humboldstraße. Nach ein paar kurzen begrüßenden Worten durch den Anmelder der Demonstration wurde auch auf die zwei Neonazis der Freien Nationalisten Leverkusen (FNL) Nadine Kürten und Stephan Krudewig hingewiesen. Diese versuchten aus einem Straßencafe in der Bahnhofstraße heraus gezielt Fotos der anwesenden Demonstrationsteilnehmer_innen zu machen. (mehr…)

Video: „pro NRW“ und die Neonazis

Tag 6: Krefeld

via Baulemania

Eine Woche lang tourt „pro NRW“ jetzt schon mit ihrer Kampagne „Freiheit statt Islam“ durch NRW und verbreitet dabei ihre rassistische Ideologie in bürgerlichem Gewand. Mit Erfolg, wie sich immer öfter herausstellt. Zwar finden sich immer eine Vielzahl von Gegendemonstranten ein – an allen Ecken und Enden sind aber auch positive Stimmen für die Rechtspopulisten zu hören. (mehr…)

Rechte Brunnenvergifter

Wahlkampf „bis an die Schmerzgrenze“ will die selbst ernannte „Bürgerbewegung pro NRW“ mit Hetztiraden gegen Zuwanderer und den Islam bis zum 13. Mai führen – die im rechtsextremen Spektrum konkurrierende NPD hat wenig öffentlichkeitswirksame Aktionen zu bieten. Lars Seidensticker ist der Mann fürs Grobe. Samstagmittags steht er zum Auftakt der Wahlkampftour von „pro NRW“ in Essen am Mikrofon. Er agiert geschickt: Die wildesten Tiraden seiner Rede sind in Zitate verpackt.

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Tag 5: 200 Gegen-Protestierende in Dortmund, 150 in Unna

Dortmund
Etwa 200 Menschen störten am gestrigen Donnerstag, den 03. Mai, eine Wahlkampfkundgebung von Pro NRW. Die sog. „Bürgerbewegung“ mit dem rassistischen Programm tourt seit Ende letzter Woche durch NRW, um ihre Hetze gegen Muslime vor Moscheen im ganzen Land zum Besten zu geben.In Dortmund wollte Pro NRW vor der Moschee in der Kielstraße ihre Kundgebung abhalten, wurde jedoch von der Polizei auf den Bürgersteig an der Straßenecke Kielstraße/Nordstraße verwiesen. Der Bereich war extra für die zwölf Mitglieder der rechten Partei mit einer käfigartigen Gitterkonstruktion abgesperrt worden. In unmittelbarer Nähe sorgten die Gegendemonstrant_innen dafür, dass von den rassistischen Parolen gegen Muslime nichts zu verstehen war. Nachdem sich Pro NRW etwa zwei Stunden lang übertönen lassen musste, zog die Gruppe weiter nach Unna. (DAB)

Unna

Geschützt von einem großen Polizeiaufgebot hielt die rechtspopulistische ‘Bürgerbewegung Pro-NRW’ am gestrigen Donnerstag eine Kundgebung in der Viktoriastraße in Unna. Die Außenwirkung war durchaus gering, hatte man sich für seine rechten Parole doch einen Platz am Rande eines Industriegebiets ausgesucht. Wie in den vorigen Tagen der ‘Wahlkampftour’ reisten auch nach Unna lediglich 8 Mitglieder von ‘Pro-NRW’. Die Polizei schaffte zwischen ihnen und den rund 70 GegendemonstrantInnen ca. 50 Meter Platz. Mit Sprechchören und Trillerpfeifen wurde dennoch versucht, den Auftritt der Rechten zumindest akkustisch zu unterbinden. Zudem wurden an die BewohnerInnen Contra-geben!-Flugblätter verteilt, um über das Ansinnen der Redner zu informieren. Dies war aber auch so recht deutlich zu erkennen. Jörg Uckermann und Lars Seidensticker zeigten sich als stramme Vertreter der Parteilinie und schwadronierten munter von ‘kriminellen Ausländern’, ‘häßlichen Moscheen’ und ‘deutscher Leitkultur’.
Unter die rassistischen und nationalistischen Parolen mischten sich aber auch kompetente politische Statements: “Arbeitsschutz und Rente und Arbeitsschutz…und so weiter”. Nach dem Abspielen der Nationalhymne löste sich die krude Veranstaltung auf – die ‘Ritter des Abendlandes’ stiegen in ihren VW-Bulli. (Antifa UNited)

Tag 6: Düsseldorf

via Antifa Infoportal Düsseldorf

Die extrem rechte Partei „pro NRW“ hatte im Rahmen ihrer muslimfeindlichen „Moschee-Tour“ beabsichtigt am 4. Mai eine Kundgebung an der DITIB-Moschee in Düsseldorf-Derendorf abzuhalten. Vor dem islamischen Gotteshaus ließ man die etwa 20 Rechtspopulist_innen allerdings nicht auftreten. Auf der Eisenbahnbrücke Münsterstraße erwirkte der rechtspopulistsiche Wanderzirkus bis auf Verkehrsbehinderungen kaum Außenwirkung, denn die Straße wurde von beiden Seiten gesperrt.
Mehr als 150 Menschen protestierten gegen die Rassist_innen von Pro NRW. Der lokale Kreisvorsitzende Manfred Linn hielt keine Rede – dafür der „pro Köln“-Stadtrat Jörg Uckermann und die beiden „pro Deutschland“-Mitglieder Lars Seidensticker und Mario Malonn. Unter den großteils angereisten „Tourneeteilnehmer_innen“ befand sich ein Jugendlicher, der vor nicht langer Zeit auch an Veranstaltungen der NPD und anderer Neonazis teilnahm (z.B. am 10. März 2012 in Kempen).